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Manipulation Aufklären - Mut zur Autonomie

M.A.M.A. ist eine Projektwerkstatt, die verdeckte Informationssteuerung analysiert, verständliche Diagnose-Modelle baut und Lernformate entwickelt.

Was wir tun

Drei Angebote, die zusammengehören: Analyse, Bildung, Werkzeuge.

Analyse & Diagnose

Wir strukturieren Fälle anhand nachvollziehbarer Bausteine: Intention, Beziehung, Strategie und Wirkung. So werden wiederkehrende Muster sichtbar.

Bildung & Workshops

Wir übersetzen Theorie in Praxis: Übungen, Seminarformate, Reflexions-Tools .

Tools & Baukasten

Perspektivisch bauen wir digitale Werkzeuge: Seminarbaukasten, Wikis, Templates – so, dass andere unsere Arbeit nutzen können, ohne Abhängigkeiten.

Wie wir arbeiten

Partizipativ

Gemeinsam gestalten wir partizipative Formate.

Nachvollziehbar

Wir dokumentieren Entscheidungen, Quellen und Schritte

Autonomie-orientiert

Unsere Ergebnisse sollen Orientierung geben

Interdisziplinär

Philosophie, Medienanalyse, Psychologie, Technik

Arbeitsdefinition

Definition (kurz)

Manipulation verstehen wir als mehrphasige Beeinflussung, die über verdeckte Steuerung von Informationen Autonomie untergräbt – indem sie Wahrnehmungsrahmen, Emotionen oder Entscheidungsoptionen so formt, dass sie nicht mehr transparent sind.

Rahmung Auslassung Emotions-Trigger Umweltgestaltung

Phasenmodell (Analysegerüst)

Nicht immer linear – aber hilfreich, um Fälle zu strukturieren und Vergleichbarkeit herzustellen.

1
Intention

Ein manipulativer Zweck entsteht (Interessen, Ziele, Vorteile).

2
Beziehung

Vertrauen, Abhängigkeit oder Nähe erhöhen Beeinflussbarkeit.

3
Strategie

Rahmung, Auslassung, Emotionalisierung, Autoritäts-Setzungen, Timing.

4
Wirkung

Verschiebung von Denken, Handeln oder Wahrnehmungsumwelt.

(5)
Erkennen

Betroffene identifizieren die Beeinflussung als Manipulation.

(6)
Aufbrechen

Einfluss wird reflektiert, Gegenstrategien greifen, Autonomie gewinnt Raum.

Forschung

Strang 1: Kontinuitäten von Manipulation

Fallbasiert: Wir bauen einen Korpus und vergleichen Mechanismen über Kontexte hinweg. Ziel: wiederkehrende Strategien als Katalog und Analyse.

Outputs

Korpus + Metadaten, Mechanismen-Tabelle (Strategie/Definition/Beispiel/Literatur), Analyse-Text.

Qualitätsregel

Eingrenzung (Ort · Zeit · Gruppe)

Strang 2: Selbstverstärkende Mechanismen

Literaturbasiert: Wir klären Begriffe und sichten Forschung aus mehreren Disziplinen. Optional: methodische Selbstbeobachtung (autobiografisch, reflektiert).

Outputs

Methoden-Text (Definition + Vorgehen) und strukturierte Recherche-Ergebnisse (nach Feldern gegliedert).

Hinweis

Verantwortung ist oft verteilt – genau deshalb braucht es klare Kriterien und Dokumentation.

Transparenz

Was wir dokumentieren

Entscheidungen

Eingrenzungen, Methodenwahl, Begründungen (Datum + Beteiligte).

Exzerpte

Kerngedanken, Seitenzahlen, Notizen/Fragen – sauber zitierbar.

Analysen

Belege, Argumente, Literaturverzeichnis – nachvollziehbar und offen für Rückfragen.

KI-Tools (Kurzregel)

KI darf unterstützen (Recherche, Struktur, Formulierungsvarianten). Die Nutzung sollte offengelegt werden. Finaltexte bleiben verantwortete Texte: KI-Ausgaben werden geprüft und transparent gekennzeichnet.

Disclosure

Prompts/Umfang kurz notieren, wo relevant. Ergebnisse prüfen, Quellen sauber halten.

Tool-Hygiene

Zotero-Metadaten prüfen, Ablage konsistent, Versionierung über Git.

Mitmachen

Für Interessierte

Du willst mitarbeiten, Material beisteuern oder einen Workshop anfragen? Schreib uns! (Thema, Kontext, Zeitrahmen).

Kontakt:
c.timmermann@campus.tu-berlin.de
l.reyneke@tu-berlin.de

Für Partner:innen / Organisationen

Wir können Formate co-designen: Analyse-Session, Workshop, Material-Review oder Tool-Prototyping. Wichtig ist eine gemeinsame Transparenz- und Dokumentationskultur.